Bayerische Meisterschaft Blasrohr 2026
Am 14. und 15. Februar 2026 traten fünf Schützen der Frankonia Neuses bei der Bayerischen Meisterschaft Blasrohr in der Olympiaschießanlage in Garching-Hochbrück an. Unsere Blasrohrschützin Hannelore verrät uns in ihrem Erfahrungsbericht, wie sie die Meisterschaft wahrgenommen hat und wie es für unsere Schützen lief:
Für mich etwas ganz Besonderes, da ich erst kurzfristig mit dem Blasrohrschießen begonnen hatte. Über die Gau- und Bezirksmeisterschaft zur Bayrischen! Wau! Wir waren zu fünft von der Frankonia Neuses, zu dieser Meisterschaft gemeldet und ich konnte mir gar nicht vorstellen, was und wie dieser Event mich beeindrucken könnte. Unser „Auftritt“ war zwar auf 2 Tage verteilt, die Männer am Samstag, die Mädels am Sonntag. Doch wir waren guten Mutes, trotz dieser und anderer Widrigkeiten daran teilzunehmen.
Obwohl wir am Samstag mit einem Zeitpolster starteten, blockierten uns auf der Hinfahrt schon einmal 1,5 Stunden Stau,… na klasse: Faschingsferienstart + Unfall, eine Herausforderung entspannt zu bleiben. Endlich Ankunft, mich beeindruckte die Menge an Blasrohrschützen, das hätte ich nie gedacht, alle Altersklassen vertreten, von den „Pimpfen – bis zu den 80-jährigen, mit einer Ausrüstung ausgestattet, die mich blass werden ließ!
Wo ist der Raimund, wir fallen uns über die Füße bei dem Gewusel, wo ist der Engelhart, der steht noch in Garching und kein Taxi in Sicht. Endlich mit dem Bus, direkt vor die Schießanlage, und ein paar Schritten zur Halle, wars dann schon Spitze auf Knopf, als er ankam! Wie gut, dass wir sein Equipment schon in die Halle mitgenommen hatten, denn es erfolgte noch die Anmeldung und Blasrohrkontrolle! Noch ein paar Fotos gemeinsam, auch wenn wir nicht bayrische Meister werden, natürlich unter dem Emblem der „Bayerischer Meister“. Schließlich ging es auch um die Qualifizierung zur Deutschen Blasrohrmeisterschaft!
Endlich ging es los, wir als „fachkundige Blasrohrschützen“ saßen hinter den Schützen, gaben „wohlwollend“ unsere Kommentare, oder Daumen hoch, nach einer super Passe! Natürlich blieben unsere „kritischen Bemerkungen“, wie „nachhalten“ wenn es nicht so gut lief, keinem erspart. Dann sahen wir Engelhard aus der Halle laufen, was war passiert, Abbruch, Kreislaufprobleme, raus an die frische Luft. Unsere beiden verbliebenen Schützen kämpften wacker. Raimund als 11. hat sicherlich die Qualifizierung geschafft, spitze, Manfred als 33. in einem riesigen Teilnehmerfeld, muss die Zulassungsringe für die Deutsche abwarten!
Entspannung ist angesagt, den Abend ausklingen lassen, wau, was für ein Tag, mit all den neuen Eindrücken. Wie wird es wohl morgen für uns, Leni und mich, laufen?
Leni hat Glück, sie ist um die Mittagszeit dran, sie möchte keine Kommentare hören. Wir respektieren ihren Wunsch! Leni schlägt sich hervorragend, verbessert sich im 2. Abschnitt, super! Was mich überrascht, ist das Feld der Schülerinnen. Sie blasen alle verflixt gut. Ich muss noch immer warten, die Luft wird immer schlechter in der Halle, die Stunden bis zum Start ziehen sich. Ich habe noch die Anmeldung, und die Blasrohrkontrolle vor mir. Endlich ist es 15.45 Uhr, es geht los. Tja, ist schon etwas tricky für mich neben mir 10/10/10/9//9/9 Schock, blase so viele M´s und 6er wie sonst nicht im Training. Das hat mich beeindruckt. (haben mir doch alle vorausgesagt, dass es beim Wettkampf ein schlechteres Ergebnis geben wird, als im Training!) Nach dem Wettkampf brechen wir gleich auf, mir ist klar, dass ich in diesem Teilnehmerfeld die letzte sein werde. Alles Profis!! Manfred bringt uns nach einer entspannten Fahrt wieder sicher nach Hause.
Hurra, ich werde nicht Letzte, Vorletzte, ein Ergebnis das mich nicht erfreute im ersten Moment, und es dauert bis ich spüre „dabei sein ist alles“! Es war eine tolle Erfahrung!



